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Fortbildungsbescheinigungen | Rechtsanwalt Bunka

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Fortbildungsbescheinigung DAV 2016

Zwar sind alle Rechtsanwälte gemäß § 43 a Abs. 6 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) verpflichtet, sich regemäßig fortzubilden.

Nur bei Fachanwälten wird jedoch seitens der Rechtsanwaltskammer jährlich ein Nachweis verlangt, dass sich der betreffende Fachanwalt durch Teilnahme an Fortbildungen und ggf. Selbststudium mit Leistungskontrolle im Umfang von mindestens 15 Zeitstunden (bis 2014: 10 Zeitstunden) auf ihrem Fachgebiet weitergebildet haben.

Um sich Fachanwalt nennen zu dürfen, muss der Rechtsanwalt einen Antrag bei der Rechtsanwaltskammer einreichen und nachweisen, dass er in dem Fachgebiet über besondere theoretische Kenntnisse und ausreichende praktische Erfahrungen verfügt.

Um die notwendigen theoretischen Kenntnisse nachweisen zu können, muss der angehende Fachanwalt im Regefall an einem Fachanwaltskurs teilnehmen, der mindestens 120 Zeitstunden umfassen muss. Weiter muss er das Bestehen von mehreren Aufsichtsarbeiten nachweisen, in denen die theoreitschen Kenntnisse abgefragt werden.

Um die praktischen Erfahrungen nachzuweisen, muss der Anwalt mit seinem Antrag eine sogenannte Fallliste einreichen, auf der er die von ihm in den letzten drei Jahren auf dem jeweiligen Rechtsgebiet bearbeiteten Fälle auflistet.

Die Rechtanwaltskammer überprüft sodann die Unterlagen und gestattet dem Rechtsanwalt das Führen der entsprechenden Fachanwaltsbezeichnung.

Ich habe zuletzt unter anderem an folgenden Fachanwaltsfortbildungen teilgenommen:

 

Auszug aus der Fachanwaltsordnung:

§ 10 Nachzuweisende besondere Kenntnisse im Arbeitsrecht
Für das Fachgebiet Arbeitsrecht sind besondere Kenntnisse nachzuweisen in den Bereichen:
1. Individualarbeitsrecht
    a) Abschluss und Änderung des Arbeits- und Berufsausbildungsvertrages,
    b) Inhalt und Beendigung des Arbeits- und Berufsausbildungsverhältnisses einschließlich Kündigungsschutz,
    c) Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung,
    d) Schutz besonderer Personengruppen, insbesondere der Schwangeren und Mütter, der Schwerbehinderten und Jugendlichen,
    e) Grundzüge des Arbeitsförderungs- und des Sozialversicherungsrechts,
2. Kollektives Arbeitsrecht
    a) Tarifvertragsrecht,
    b) Personalvertretungs- und Betriebsverfassungsrecht,
    c) Grundzüge des Arbeitskampf- und Mitbestimmungsrechts,
3. Verfahrensrecht.