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Fortbildungsbescheinigungen | Rechtsanwalt Malz

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Fortbildungsbescheinigung DAV 2016

Allgemein ergibt sich für Rechtsanwälte eine Fortbildungspflicht aus § 43 a Abs. 6 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), in der geregelt ist, dass sich Rechtsanwälte regelmäßig fortzubilden haben.

Bei Fachanwälten ergibt sich eine weitergehende Fortbildungspflicht. Gem. § 15 Fachanwaltsordnung (FAO) muss, wer eine Fachanwaltsbezeichnung führt, kalenderjährlich auf diesem Gebiet entweder wissenschaftlich publizieren oder an anwaltlichen Fortbildungsveranstaltungen hörend oder dozierend teilnehmen. Die Gesamtdauer der Fortbildung darf dabei je Fachgebiet 15 Zeitstunden (vor 2015: 10 Zeitstunden) nicht unterschreiten.

Um Fachanwalt zu werden, muss de betreffende Anwalt gegenüber der Rechtsanwaltskammer nachweisen, dass er über besondere theoretische Kenntnisse und besondere praktische Erfahrungen verfügt, die auf dem Fachgebiet erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die berufliche Ausbildung und praktische Erfahrung im Beruf vermittelt wird. In der Regel erfolgt der Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse durch Nachweis der Teilnahme an einem Fachanwaltskurs von mindestens 120 Zeitstunden. Die besonderen praktischen Erfahrungen werden durch Einreichung einer Fallliste nachgewiesen, auf der die in den letzten drei Jahren vor Antragstellung bearbeiteten Fälle auf demjenigen Fachgebiet aufgelistet sind. Für den Bereich Strafrecht müssen dafür 60 Fälle nachgewiesen werden, wobei mindestens 40 Hauptverhandlungstage vor dem Schöffengericht oder einem übergeordneten Gericht stattgefunden haben müssen.

Ich habe in letzter Zeit an folgenden Fortbildungen teilgenommen:

 

Auszug aus der Fachanwaltsordnung:

§ 13 Nachzuweisende besondere Kenntnisse im Strafrecht
Für das Fachgebiet Strafrecht sind besondere Kenntnisse nachzuweisen in den Bereichen:
1. Methodik und Recht der Strafverteidigung und Grundzüge der maßgeblichen Hilfswissenschaften,
2. materielles Strafrecht einschließlich Jugend-, Betäubungsmittel-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht;
3. Strafverfahrensrecht einschließlich Jugendstraf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie Strafvollstreckungs- und Strafvollzugsrecht.